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Blaue Gewerkschafter gegen Luif als Minister

Die blaue FGÖ-Bundesheergewerkschaft sprach sich Mittwoch früh in einer Presseaussendung „nachdrücklich“ gegen Luifs mögliche Berufung zum Verteidigungsminister aus. Er wünsche sich „einen Experten, vielleicht unter den pensionierten Generälen, auch über alle Parteigrenzen hinweg, zu finden, der auch in der Vergangenheit schon bewiesen hat, dass er in stürmischen Zeiten das BMLV verlässlich und anerkannt steuern konnte“, schreibt Manfred Haidinger, Präsident der FGÖ/BHG, der für die FPÖ im burgenländischen Landtag sitzt.

 

GÖD: Luif „ausgewiesener Experte“

Die Bundesheergewerkschaft der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) begrüßte gegen Mittag hingegen die rasche Nominierung „eines ausgewiesenen Experten“ für die Nachfolge des bisherigen Ministers Mario Kunasek (FPÖ). „Gerade für die Soldatinnen, Soldaten und Bediensteten des Österreichischen Bundesheeres ist es von besonderer Bedeutung, dass ein Minister mit viel Erfahrung und Fachwissen in den nächsten Monaten die Geschicke bis zur Neuwahl lenkt“.

 

FGÖ-Aussendung „befremdlich“

Mit Luif stehe ein solcher Experte zur Verfügung, heißt es in einer Presseaussendung. Darin bezeichnet die GÖD-Bundesheergewerkschaft das Schreiben Haidingers als „befremdlich“.

 

Auszug aus ORF-online Burgenland Heute vom 23.05.2019