BMF-Pendlerrechner ist online!

Achtung: Frist für 2014!

Seit heute können alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf der Homepage des Finanzministeriums mittels Pendlerrechner feststellen, ob sie Anspruch auf eine Pendlerpauschale inklusive Pendlereuro haben.

Steht Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern laut Pendlerrechner einePendlerpauschale und ein Pendlereuro zu, muss das Ergebnis ausgedruckt und bis spätestens 30. Juni 2014 beim Arbeitgeber abgegeben werden. Dieser Ausdruck ist rechtsverbindlich und ab der Veranlagung für das Kalenderjahr 2014 anzuwenden, jedoch nicht für 2013.

Der Pendlerrechner ist auf der Website des Bundesministeriums für Finanzen unter folgendem Link bereitgestellt: https://www.bmf.gv.at/pendlerrechner/

BMF: Die Ergebnisse des BMF-Pendlerrechners sind rechtsverbindlich und können direkt ausgedruckt werden wobei nach wie vor der Gegenbeweis möglich ist (siehe FAQ). Der Ausdruck ist für den Bezug der Förderung ab 2014 entweder beim Arbeitgeber abzugeben oder für die Einkommensteuerveranlagung des jeweiligen Jahres aufzubewahren.

Häufige Fragen zum Pendlerrechner

1. Verbesserungen für Teilzeitbeschäftigte

Auch Teilzeitbeschäftigte können nun ab vier Arbeitstagen pro Monat das große oder das kleine Pendlerpauschale geltend machen:

  • Für das volle Pendlerpauschale müssen die Voraussetzungen wie bisher an mehr als der Hälfte der möglichen Arbeitstage eines Monats, also zumindest an 11 von 20 Arbeitstagen, gegeben sein.
  • Zwei Drittel können Sie ab 2013 absetzen, wenn Sie die Voraussetzungen zwischen acht und zehn Tagen in einem Kalendermonat erfüllen.
  • Ein Drittel gibt es, wenn dies Voraussetzungen zumindest an vier, höchstens an sieben Tagen des Monats erfüllt sind.

2. Der Pendlereuro

Wer einen Anspruch auf ein Pendlerpauschale hat, kann sich zusätzlich einmal im Jahr (!) einen Euro pro Kilometer des Hin- und Retour-Arbeitsweges von der Steuer abziehen lassen.

 3. Verbesserung bei geringem Einkommen

Wer die Voraussetzungen für Pendlerpauschalen und Pendlereuro erfüllt, aber keine Lohnsteuern zahlt, erhält bis zu 290 Euro als Pendlerzuschlag. So können zusätzlich zur Negativsteuer von 110 €, die es schon davor gab, nun bis zu 400 € an Negativsteuern entstehen, die das Finanzamt über die ArbeitnehmerInnenveranlagung ausbezahlt.

 4. Kein Pendlerpauschale bei Dienstfahrzeugen

Stellt der Arbeitgeber ein Dienstfahrzeug zur Verfügung, das auch privat genutzt werden kann (Sachbezug), gibt es keine Pendlerpauschale und keinen Pendlereuro