GÖD mit Forderung nach Beamtengehaltsverhandlung vor Wahl abgeblitzt

"Weder offizielle noch inoffizielle Gespräche"

Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) ist mit ihrer Forderung nach Beamten-Gehaltsverhandlungen vor der Nationalratswahl im September endgültig abgeblitzt.

Aus der GÖD hieß es gegenüber der APA, dass es zwar keine formellen Verhandlungen aber informelle Gespräche gebe. Im Büro von Beamten-Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) wurde jedoch versichert, dass es "weder offizielle noch inoffizielle Gespräche" gebe. Es bleibe dabei, dass die Verhandlungen erst nach der Wahl geführt würden.

 

GÖD-Vorsitzender Fritz Neugebauer hatte bereits im März Verhandlungen noch vor dem Sommer gefordert und die GÖD-Bundeskonferenz hatte diese Forderung mit einer Resolution im Mai untermauert.

Aber auch der unmittelbar darauf abgeschickte Brief mit der Bitte um Aufnahme der Gehaltsverhandlungen für 2014 blieb unerhört. Selbst die Drohung Neugebauers, eine Ablehnung nicht akzeptieren zu wollen, beeindruckte Heinisch-Hosek nicht.

 

Mit dem Sparpaket des Vorjahres hat man sich bereits auf einen moderaten Gehaltsabschluss für 2014 geeinigt. Für heuer haben die mehr als 200.000 Beamten und Vertragsbediensteten eine Null-Lohnrunde in Kauf nehmen müssen.

Quelle: APA 2013-07-13/09:49