Mehr Geld für Beamte:

Gewerkschaft macht Druck

 
Die Beamten-Gewerkschaft verlangt unverzügliche Gehaltsverhandlungen für 2014, doch Heinisch-Hosek lehnt ab.

Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) beharrt auf ihrer Forderung, noch vor dem Sommer die Verhandlungen für die Gehaltserhöhung 2014 aufzunehmen. Morgen, Dienstag, werde die GÖD ihren Brief an Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) abschicken, in dem sie formell um die Aufnahme von Gehaltsverhandlungen ersucht, kündigte GÖD-Vorsitzender Fritz Neugebauer am Montag nach der Bundeskonferenz seiner Gewerkschaft an.

Neugebauer hatte bereits im März verlangt, die Gehaltsverhandlungen noch vor dem Sommer zu führen, um etwaige Unsicherheiten nach der Nationalratswahl im September zu umschiffen. Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Bundeskanzler Werner Faymann (beide SPÖ) hatten dies jedoch umgehend abgelehnt. Neben der Null-Lohnrunde für heuer haben sich beide Seiten im Zuge des Sparpaketes bereits darauf verständigt, dass es für 2014 einen moderarten Abschluss geben soll.

Auf die Frage, ob er eine Ablehnung seiner Forderung akzeptieren würde, antwortete Neugebauer mit einem schlichten “Nein”. Die Ablehnung von Neugebauers Forderung kam jedenfalls prompt:
Die Ministerin (Anm.: Heinisch-Hosek) sieht keine Veranlassung, jetzt zu verhandeln. Es stellt sich hier die Frage, ob es sich nicht um Wahlkampfgeplänkel handelt”, erklärte eine Sprecherin.